Wie lebt es sich eigentlich in Kambodscha?

February 5, 2017

Hallo zusammen,

 

Ich bin Hanna, einige haben wahrscheinlich schon das eine oer andere Update von mir zu Fides-Aktivitäten in Kambodscha gelesen.

 

Ich lebe nun schon über ein Jahr in diesem wunderbaren, vielfältigen Land und mein zufälliges Treffen mit Fides hat dies überhaupt erst in die Wege geleitet.

 

Ich arbeite hier für die GIZ im Bereich landwirtschaftliche Beratung zusammen mit Claudius von Fides. Daneben setze ich hin und wieder Aktivitäten von Fides um, z.B. das Verteilen von Saatgut und Werkzeugen für einen Schulgarten. Und jetzt bekomme ich durch die Initiative von Fides die Chance, euch durch verschiedene Posts einen Einblick von Kambodscha “hinter den Kulissen” zu geben.

 

Wahrscheinlich kennen einige von euch bereits Kambodscha durchs Reisen, Fernsehen oder Artikel. Ein Land voller Stelzenhäuser, stolz verzierter Pagoden, mystischen Tempeln, Tausenden von Motorrollern auf den Straβen und weiten Reisfeldern. Dieses typische “Postkarten”-Kambodscha war mein erster Eindruck, doch gleichzeitig stellten sich mir viele Fragen: Wie ticken Kambodschaner? Was beschäftigt sie am meisten und was ist ihnen besonders wichtig? Was sind Tabus in Kambodscha und welche Dinge sind im Gegensatz zur deutschen Kultur ganz normal? Wie gestaltet sich das Leben in abgelegenen, wirklich armen Gegenden? Und so weiter…

 

Durch meine Arbeit, durch die ich sehr viel in entlegene, ländliche Gegenden reise, durch mein Team, welches hauptsächlich aus Kambodschanern besteht und durch einige kambodschanische Freunde konnte ich bereits Antworten auf einige meiner Fragen finden. Die lächelnden, farbenfrohen Kambodschaner mit ihrer offenen, aber auch leicht unterwürfigen Art faszinieren mich immer wieder. Ein Volk, das einen groβen Wert aufs Feiern und Vergnügungen legt, dabei aber nicht ausgelassen wirkt. Menschen, die sehr geruhsam sind, aber es immer wieder schaffen, die Straßen von Phnom Penh in ein reinstes Chaos zu verwandeln. Ein Land, das keine Möglichkeit zu essen auslässt und trotzdem sehr viele zu dünne Menschen beheimatet.

 

Jeden Tag lerne ich wieder dazu und so möchte ich euch einladen, mit in diese Welt einzutauchen, um die Menschen besser zu verstehen, die ihr hier so tatkräftig unterstützt.

 

Dschuob knier chap chap! (Bis bald)

 

 

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